NEWS - unser Blog für das Jahr 2014

Studio Einschiessen

Jetzt heisst es "Einschiessen". Wir müssen unser Studio erstmal kennenlernen. Wie reagieren die Wände, was wird wohin reflektiert, welche Blitzeinstellungen sind die Besten, welche Positionen. Es werden unzählige Testshootings von statten gehen, und bald offiziell eröffnen können.

Das restliche Zubehör trifft ein

Jetzt ist auch der letzte Rest angekommen. Reflektorschirme, Durchleuchtschirme, zusätzlich Stative für mobilen Einsatz oder als Ergänzung zum Blitzschienensytem, Spot-Vorsätze inkl. Diffusoren und Farbeinsätzen. Auch Gudrun wurde endlich geliefert. Gudrun, die erste und einzige Dame die sich stundenlang nicht rührt und durchgehend den Mund hält :-) Perfekte Vorraussetzungen zum Einschiessen des Studios und zum Austesten der Lichtverhältnisse.

Das elektrische Hintergrundsystem

Endlich konnte auch das elektrische Hintergrundsystem komplett installiert werden. Gleichzeitig vier verschiedene Hintergrundkarton-Rollen können in dem System installiert werden und per Funkfernbedienung elektrisch auf- und aberollt werden. Derzeit haben wir standardmässig den schwarzen Hintergrund für Low-Key Aufnahmen, sowie den grünen Hintergrund für die Greenscreen Aufnahmen installiert. Weitere werden bei Bedarf folgen.

Das zentrale Steckfeld

Hier am zentralen Steckfeld kommen alle Anschlüsse des ganzen Studios zusammen. Sämtliche DMX-Anschlüsse, DVI, HDMI und CAT-Verbindung zum Beamer, EIB-Einspeisung, Audio-Anschlüsse Aktiv und Passiv, gleichphasige Stromanschlüsse für die Audioverbindungen mit Anschluss ans Musikstudio. 24 Hin und Rück-Kanäle zum Musik-Studio zur Nutzung des Fotostudios als Aufnahmeraum. 6x 1 GBit Netzwerkanschlüsse, Anschlusspeitsche zum Surround-System, 12V Anschluss, Digi-Sat Anschluss, USB zum Beamer und ins Musikstudio. Touch-PC zur kompletten Steuerung.

Dauerbaustelle Badezimmer endlich fertig...

Nach der grundlegenden Kernsarnierung und der kompletten Umstrukturierung erstrahlt auch das neue Bad jetzt in neuem Glanz mit Waschbecken, WC und Urinal. Dort, wo derzeit noch die große Palme die Ecke verdeckt, wird in Kürze eine Dusche mit Dampfbad stehen, um sich nach einem Shooting frisch zu machen, oder einfach zu entspannen. Insbesondere für zukünftige Bodypainting-Shootings ein sehr wichtiges Feature.

Der letzte Schliff...

Der Boden im Bereich der Hohlkehle wurde grundiert und folgend 3fach gestrichen, bis er perfekt gedeckt war. Zudem wurde im gesamten vorderen Bereich ein strapazierfähiger, unanfälliger Industrieteppich komplett flächig verklebt, und um Einblicke zu verhindern ein Lamellen-Vorhang-System an das große Doppelfenster angebracht, um trotz Sichtschutz mit Tageslicht arbeiten zu können, und auf das Abdunkeln durch die externen Rollos verzichten zu können.

Der Boden

Der alte Steinplattenboden wurde zuerst mit einer speziellen Grundierung versiegelt, alle porösen Fugen entfernt, und dann einmal komplett per Hand abgespachtelt, wobei alle Fugen verfüllt wurden, und schadhafte Stellen aufgefüllt worden sind. Anschliessend wurde der Boden perfekt mit Ausgleichsmasse, in die zudem Armierungsgitter eingelegt wurde, komplett geebnet. Damit auch alles perfekt glatt wird, ist der Boden zu guter letzt noch einmal komplett geschliffen worden.

zur Sicherheit: Revisionsklappen

Zur Sicherheit und für noch mehr Flexibilität wurden rechts und links jeweils zwei Revisionsklappen installiert, die jeweiles einen schwenkbaren Arm mit Standard-Zapfen enthalten und über Anschlüsse für Strom, DMX und aktive sowie passive Lautsprecher verfügen, da das Traversensystem Aufnahmetechnisch kurz vor der Hohlkehle enden musste. Zusätzlich wurde noch ein Revisionsschacht in der Mitte des Hohlkehlbereichs in der Decke geschaffen, um ggfs. unabhängig von den Blitzschienen-Systemen von oben nachleuchten zu können, oder für Beamer-Zwecke einen Center-Lautsprecher anzuschliessen.

Und wieder Spachteln und Schleifen...

Es wurde gespachtelt, geschliffen, gespachtelt und wieder geschliffen, insgesamt 17 mal, bis alle Rundungen absolut perfekt waren, und absolut keine Übergänge mehr vorhanden waren. Dabei musste teils soviel Material aufgetragen werden, dass immer wieder einige Tage zur Trocknung vergingen bevor geschliffen werden konnte. Uns rannte die Zeit nur so davon, da selbst mit Absaugeinheit der Raum immer wieder nur noch eine reine Staubwolke war.

Massiver Aufbau der Holhkehle

Die Holzschablonen der Hohlkehle wurden zunächst komplett massiv mit Estrich aufgeschüttet, so dass sie prinzipiell sogar betretbar sein wird. Die Füllung wurde so sauber wie möglich abgezogen und dann einmal angeschliffen. Jetzt kamen Riflex-Platten, praktisch ultradünne, biegbare Rigips-Platten zum Einsatz. Diese wurden zunächst mit einer Stachelwalze gewalzt und gewässert, um sie danach über eine vorab angefertigte Schablone in Form zu bringen, bevor die Platten letztendlich in die Rundungen eingepasst und fest verklebt wurden.

Grundaufbau der Hohlkehle

Wochenlange Planung und ein noch längerer Bau bringen am Ende Perfektion. Eine dreidimensionale Hohlkehle an Decken, Böden und Wänden ineinanderlaufend wird von Grund auf berechnet und installiert. Das Grundgerüst besteht vor Kopf aus normalem Ständerwerk. Rechts und Links in den Ecken werden spezielle Rundprofile mit typischen Ständer-Profilen zusammen verwendet. Die Hohlkehle an Boden und Decke ist von Vorne aus dem nichts zulaufend geplant. Um den Verlauf sauber zu gestalten, wurden Holzvorlagen geschaffen und miteinander verbunden und aufgebaut. Die schwierigste Stelle mit den meisten Problemen bereitet natürlich die Bodenrundung in der schon bereits vorhandenen Eckrundung, da diese damit dreidimensional wurde. Hierfür wurden auch Holzvorlagen berechnet und speziell angefertigt.

Verkabelung die Unendliche....

Der gesamte Bereich wird mit modernster Bustechnologie ausgestattet. Sämtliche Steckdosen (72 Stück) werden einzeln abgesichert und einzeln schaltbar. Alle LED-Spots (24 Stück) sind einzeln schalt- und dimmbar. Zusätzlich ist eine komplette DMX-Steuerung und Verkabelung in der Traverse eingebaut. Im Aufnahmebereich werden die Vorrichtungen für Traversen und Blitz-Systeme sowie für das elektrische Hintergrundsystem installiert.

Endlich geht es weiter...

Fast 2 Jahre lagen die Arbeiten am Fotostudio still, da der Wohnungsbau und vor allem das Musikstudio Vorrang hatten. Endlich kann es aber nun weitergehen, und die Arbeiten können endlich fertiggestellt und perfektioniert werden.